Die erste Entscheidung. Der Fiordland-Nationalpark umfasst Fjorde, Seen und Berge im Südwesten Neuseelands; von einem einzigen Eingang lässt sich das Gebiet nicht besichtigen. Piopiotahi / Milford Sound ist von Te Anau über eine Straße erreichbar. Für Patea / Doubtful Sound braucht man ab Manapouri eine Bootsfahrt und den Transfer über den Wilmot Pass. Der Milford Track beginnt mit einem Boot über den Lake Te Anau und dauert mehrere Tage. Er ist kein Spaziergang vom Parkplatz in Milford Sound.
Für Milford Sound gehört SH94 zum Tagesplan
Der State Highway 94 führt von Te Anau bis Piopiotahi / Milford Sound. Die regionale Besucherinformation beschreibt rund 119 Kilometer mit kaum Versorgung und ohne Mobilfunkempfang unterwegs. Die Strecke führt durch den Homer Tunnel und kann durch Schnee oder Lawinensicherung beeinträchtigt werden. Planen Sie sichere Halte, Parken und den Weg zum Kreuzfahrtterminal zusätzlich ein. Prüfen Sie den aktuellen SH94-Status der Verkehrsbehörde vor der Fahrt. Der Straßenzugang kann sich ändern; verlassen Sie sich nicht ohne aktuelle Bestätigung der Verkehrsbehörde auf eine Öffnung. Eine Bustour spart das Selbstfahren, doch Zeiten und Preise hängen vom Anbieter ab.
Der Milford Track ist keine kurze Aussichtsrunde
Der Milford Track umfasst 53,5 Kilometer und vier Tage; für Anfang und Ende sind Bootsfahrten nötig. DOC-Hütten müssen auch außerhalb der Great-Walks-Saison reserviert werden. Dann machen Lawinen- und Hochwassergefahr sowie eingeschränkte Leistungen die Tour nur für erfahrene, ausgerüstete Wanderer geeignet; prüfen Sie zuerst die DOC-Hinweise. Verwechseln Sie das nicht mit einem kurzen Stopp bei Mirror Lakes oder einer Bootsfahrt auf dem Fjord. Für kürzere Touren vergleichen Sie die Wege an der Milford Road und prüfen den Zustand jedes Wegs sowie das Wetter. Regen ist ganzjährig möglich. Kreuzfahrt, Transfers, Parken und Hütten sind getrennte Leistungen, kein gemeinsamer Parkeintritt.
Nutzen Sie für diesen Abschnitt die Milford-Road-Karte statt eines Pins in der geografischen Parkmitte. Das Foto zeigt Milford Sound im Jahr 2017, nicht alle Fjorde oder den heutigen Zustand der Wege.
